Trails bauen ist nichts für Weicheier. Man sollte folgende Vorraussetzungen mitbringen. Ausdauer: Man muss schon ungefähr 50 Schubkarren voll Lehm bewegen um einen Dirt zu bauen. Genug Körner in den Armen: Damit man es schafft 50 Karren voll Lehm zu schaufeln. Kreativität: mit der Zeit wird jede line langweilig und mann muss sich neue Dirtvariationen ausdenken. Und natürlich das richtige Werkzeug: Schippe, Spaten, Schubkarre und Wasser.

Dann kanns eigentlich losgehen. So ein Trailsparkur wird nie fertig! Regelmäßige Veränderungen an den Lines und Dirts sind an der Tagesordnung. Mit wachsendem Können wollte man immer höher und weiter springen. Ausserdem wird’s langweilig immer die selben Hügel zu fahren. Dirts werden abgerissen und an anderer Stelle wieder aufgebaut. Landungen verbreitert, Absprünge steiler gemacht, Abstände vergrößert. Nach starkem Regen z.B. müssen alle Lines mit einer neuen Schicht Lehm überzogen werden, damit es sich nicht wie auf einer Buckelpiste fährt. Momentan haben wir fünf Lines mit Sprüngen für Anfänger und Fortgeschrittene BMX-Fahrer. Die Abstände zwischen den Dirts liegen bei 2-5 Meter.

Unseren Wallride mussten wir aus Sicherheitsgründen wieder entfernen. Momentan können die Kreativen Möglichkeiten leider nicht vollkommen genutzt werden, da die Dregerhoffstraße noch ein öffentliches Gelände ist.